Alles in nur in einem Koffer

Der MENTRA Denkspielkoffer beinhaltet:

  • Die Station aus Holz dient gleichzeitig der Aufbewahrung
  • 6 Zusatzelemente für unterschiedliche Spielmöglichkeiten
  • 12 Funktionen – da kommt keine Langeweile auf
  • eine detaillierte Beschreibung
  • einen Charaktertest

Es ist wie beim Stricken: Die Technik ist zwar bald gelernt, ein interessanter Zeitvertreib bleibt es weiterhin. Das Perfektionieren steht im Vordergrund. 

Unsere MENTRA ist ein handlicher Holzkoffer, der mit einzelnen Denkspielen bestückt ist. Hunde können wieder und wieder damit beschäftigt  werden und zeigen keine Anzeichen von Langeweile . Sicher wird der Umgang bzw. die Umsetzung routinierter. Davon ablassen wollen sie jedoch nicht. 

Die Mentra Station

Das Futtersieb

Ein riesiger Spaß für die Hunde. Mit diesem Hilfsmittel haben wir schon so manchen zurückhaltenden Hund aus der Reserve gelockt. Die mutigeren können hier das Perfektionieren erlernen. So hatten wir schon Hunde, die mit System das Sieb geleert und am Ende alles auf einmal gefressen haben. Das macht unser Intelligenzspiel besonders.

Ziel

Der Hund dreht eigenständig an dem Sieb, so dass die Futterstücke herausfallen. Ob er die Aufgabe mit den Pfoten oder dem Fang löst, bleibt allein ihm überlassen. Oft sehen wir auch Hunde, die einmal unter dem Sieb durchkriechen, so dass es regelrecht Futter regnet. Erlaubt ist, was zum Erfolg führt.

Vorbereitung

Das Futtersieb hat an einer Stelle drei Löcher, diese sind zum Befüllen vorgesehen, die gegenüberliegende Seite ist geschlossen, somit fällt dort nichts heraus. Der Hund darf beim Befüllen zusehen, Sie allerdings nicht bedrängen. Geben Sie dazu kein Wortsignal, sondern hindern Sie ihn lediglich durch vorgebeugtem Oberkörper daran. So nehmen Sie Raum für sich in Anspruch und bringen ihm höfliches Benehmen bei. Nehmen Sie Ihren Arm oder Oberkörper wieder zurück und fahren Sie mit dem Befüllen fort. Versucht der Hund erneut Sie zu bedrängen, schauen Sie ihn an und nehmen erneut den Raum für sich in Anspruch. Werden Sie dabei nicht hektisch und nicht laut. Nach einigen Wiederholungen wird der Hund verstehen, dass er die Situation nur beschleunigt, indem er sich zurücknimmt. Einige Hunde brauchen viele Wiederholungen, bis sie verstehen, dass sie durch ihr Drängeln das Gegenteil von dem erreichen, was sie wollen. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Vermeiden Sie Kommandos, wie “Sitz” und “Warte”!

Je nach Größe des Hundes befestigen Sie die Stange mit dem Futtersieb auf der ersten, zweiten oder dritten Ebene.

Praxis

Durch das Tippen mit dem Finger auf das Futtersieb geben Sie nun das Futtersieb frei, bzw. lenken die Aufmerksamkeit des zurückhaltenden Hundes auf die Station. Der forsche Hund wird im wahrsten Sinne des Wortes schon schnell den „Dreh“ raus haben.

Die zurückhaltenden Hunde benötigen ggf. etwas mehr Unterstützung. Sie können Ihren Hund stimmlich ermutigen, etwas zu tun und ebenfalls am Futtersieb drehen. Geben Sie ihm etwas Zeit und üben Sie sich in Geduld. Einige Hunde haben schon gelernt, sich „dumm“ zu stellen, damit der Mensch sie bedient.

Hunde mit einer extrem hohen Objektscheue können Unterstützung erfahren, indem Sie erst einmal einige Futterstücke auf die Holzplatte und/oder oben auf das Futtersieb legen. Berührt der Hund das Sieb, sollte der Mensch ebenfalls am Sieb drehen, so dass auch wirklich Leckerchen herausfallen und der Hund einen Erfolg feiern kann.

Allerdings gibt es auch Hunde, die, sobald sich der Mensch annähert, wieder zurückweichen. Das liegt oft daran, dass der Mensch, um an das Sieb zu kommen, den Oberkörper vornimmt und so den Hund regelrecht zurückdrängt. Achten Sie darauf, sich etwas seitlich zum Gerät zu positionieren. Wenden Sie nicht den Oberkörper zum Hund. Bei diesen Hunden sollten Sie einige Leckerchen in der Hand halten, die sich aber noch an Ihrer Seite oder hinter Ihrem Rücken befinden. Lassen Sie, bei dem kleinsten Anzeichen von Mut Ihres Hundes nun möglichst unbemerkt einige Leckerchen auf die Holzplatte kullern. Wichtig ist, dass der Hund das Leckerchen mit dem Futtersieb und nicht mit dem Menschen in Verbindung bringt. Wiederholen Sie diese Vorgehensweise einige Male und beenden Sie die Übung. Überfordern Sie Ihren Hund nicht und lassen Sie ihn nun seinen Erfolg und seinen Mut genießen.

Profitipp
  • Sie können später auch ein Tuch über das Futtersieb legen, welches der Hund vorab abziehen muss. Später können Sie auch ein langes Tuch nehmen und dieses mehrfach um das Sieb wickeln. Nun muss der Hund sich ein ganzes Stück rückwärts bewegen, bis er das Tuch abgewickelt hat.
  • Außerdem kann das Tuch mit einem Seil zusammengebunden werden, so dass der Hund vorab eine Schleife öffnen muss.
  • Kleben Sie im Laufe der Zeit gerne einige Löcher zu. 

Das Hütchen

Die Hütchen sind in diesem Koffer wohl die am variabelsten einsetzbaren Elemente. Ob mit einem oder Zweien gespielt wird, stellt für den Hund eine komplett neue Herausforderung dar. Auch können Sie genutzt werden, um ein komplett neues Denkspiel mit einer anderen Zielsetzung zusammen zu setzten.

Ziel

Bei diesem Denkspiel muss der Hund zu Beginn ein Dreieck zur Seite schieben, um an das darunter befindliche Leckerchen zu kommen. Wir empfehlen, mit einem Dreieck zu beginnen und es immer an ein und dieselbe Seite zu schieben. Verändern Sie die Position des Dreiecks erst, wenn der Hund es aus dem efef beherscht.

Vorbereitung

Schieben Sie die Stange durch das unterste Loch der Grundstation, fädeln Sie nun ein Dreieck auf und führen Sie die Stange durch das gegenüberliegende Loch der Basisstation. Bei den forschen Typ A Hunden nehmen Sie den Oberkörper wieder vor, so dass der Hund gehindert wird, schon jetzt an der Station zu agieren. Die zurückhaltenden Hunde dürfen auf gar keinen Fall eine solche Art der Einschränkung erleben. Mit Vorsicht und Bedacht wird mit solchen Hunden trainiert. Jede Annäherung an das Gerät ist erwünscht, auch wenn Sie noch in der Vorbereitung sind. Im nächsten Schritt legen Sie ein Leckerchen auf die Arbeitsfläche und schieben Sie das Dreieck darüber. Vermeiden Sie Kommandos, wie “Sitz” und “Warte”!

Praxis

Bei Typ A Hunden halten Sie den Oberkörper so lange über die Station, bis sich der Hund ein wenig zurücknimmt. Ein Signal in Form von „warte“ etc. brauchen Sie aber nicht zu geben. Haben Sie den Eindruck, dass sich Ihr Hund wenigstens ein bisschen zusammenreißt, nehmen sie den Oberkörper zurück und geben ihm das Okay.

Haben Sie einen überdrehten Hitzkopf, schieben Sie das Dreieck noch nicht ganz über das Futterstück. Der Hund soll schließlich lernen, vorsichtig zu agieren. Sobald der Hitzkopf körperlich aktiv werden muss, um an das Futter zu kommen, schießt er übers Ziel hinaus. Der Wartende und der Clown können sich gerne schon an den Dreiecken versuchen. Bei den zurückhaltenden Skeptikern gestaltet sich die Praxis schon schwieriger. Um die Aufmerksamkeit des Hundes auf das Dreieck zu lenken, können Sie mit dem Finger auf das Dreieck tippen und ihn motivieren, sich daran zu versuchen. Legen Sie vorab einige Leckerchen nur neben das Dreieck, bzw. nur halb drunter. Achten Sie darauf, dass sich das Dreieck mittig von der Platte befindet. Liegt es nahe dem Befestigungspfeiler, würde das Dreieck beim Schieben gegen diesen stoßen und der Hund könnte sich aufgrund des Geräusches erschrecken.

Die objektscheuen Hunde und jene, die noch nicht gelernt haben, mit dem Menschen zu arbeiten, benötigen unter Umständen ein wenig mehr Zeit. Gerade Hunde aus dem Tierschutz, die verwahrlost aufgewachsen sind, tun sich zeit weilen etwas schwer, Vertrauen in den Menschen zu fassen. Legen Sie das Futter unter das Dreieck und wenden Sie sich ein wenig von dem Gerät ab, drehen ihm vielleicht sogar den Rücken zu. Haben Sie Geduld. Hat Ihr Hund den Bogen raus, bauen Sie beim nächsten Mal das zweite Dreieck mit ein.
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Profitipp

Bei fortgeschrittenen Hunden können Sie nun beide Dreiecke nutzen und der Hund lernt durch Versuch und Irrtum, unter welchem der Dreiecke das Futter versteckt ist. Auch die Variante, dass der Hund nur an dem Dreieck arbeiten darf, dass Sie ihm anzeigen, ist möglich. Verwehren Sie ihm die Aktion an einem Dreieck, das Andere darf er nutzen. Das erhöht die Kommunikationsbereitschaft des Hundes. Diese Vorgehensweise ist für scheue Hunde nicht zu empfehlen, sind wir doch froh, wenn sie überhaupt mitarbeiten.

Die Flasche

Der Klassiker unter den Denkspielen. In unserem Denkspielkoffer variabel nutzbar. So können Sie es oben zum Drehen befestigen oder ganz unten zum Wippen. Auch in der Mitte kann es Platz finden. Befestigen Sie dann noch ein Dreieck auf der oberen Stange, muss er die Flasche erst zur Seite schieben, bevor er sie wie gewohnt drehen kann.

Ziel

Der Hund soll die Flasche auf den Kopf drehen, so dass das Futter herausfällt. Für viele Hunde zu Beginn eine nicht zu bewältigende Aufgabe. Deshalb beginnen Sie bitte damit, dass Sie die Flasche in die Waagerechte bringen und eine Hand unter den Flaschenboden halten.

Vorbereitung

Stecken Sie den Stab durch einen Außenpfeiler, fädeln Sie die Flasche auf und führen den Stab durch den andern Pfeiler. Befestigen Sie den Stab mit der Schraube. Passen Sie die Höhe der Flasche der Größe Ihres Hundes an.

Praxis

Befüllen Sie vor den Augen des Hundes nun die Flasche mit trockenen Leckerchen. Kippen Sie die Flasche so weit, dass das Futter am Flaschenausgang liegt und lassen Sie den Flaschenboden auf Ihrer Hand aufliegen. Der Hitzkopf braucht zu Beginn einen schnellen Erfolg. Durch körperliche Aktivität würde er aufdrehen. Beim Skeptiker müssen Sie umso mehr darauf achten, dass er die Flasche beim Überschlag nicht auf den Kopf bekommt. Nach einigen Wiederholungen halten Sie die Flasche nicht mehr ganz waagerecht und kommen so nach und nach in die Senkrechte.

Profitipp

Befestigen Sie den Stab mit der Flasche an dem untersten Loch. So ergibt es für den Hund eine komplett neue Aufgabe. Oder stecken Sie einen Korken in die Öffnung. So muss er vorab den Korken aus der Öffnung ziehen. Erst danach kann er mit seiner bereits erlernten Strategie fortfahren. Bei beutemotivierten Hunden und Apportieren achten Sie darauf, dass der Hund den Korken direkt wieder herausgibt, damit er sich nicht daran verschlucken kann. Auch in der Mitte kann es Platz finden. Befestigen Sie dann noch ein Dreieck auf der oberen Stange, muss er die Flasche erst zur Seite schieben, bevor er sie wie gewohnt drehen kann.

Das Hochhaus

Ein für die meisten Hunde sehr trickreiches Denkspiel. Der Clou an der Sache ist nämlich, dass er die Leckerchen riechen und auch sehen kann, ran kommt er jedoch nicht.

Ziel

Auf jeder Ebene liegt ein Leckerchen. Der Hund muss die Plättchenaus dem Rohr ziehen, damit sie unten herausfallen können.

Vorbereitung

Stecken Sie den Stab durch das oberste Loch des Außenpfeilers. Fädeln Sie das Rohr am obersten Loch auf und führen den Stab durch das Loch des andern Pfeilers. Befestigen Sie den Stab mit der Schraube. Schieben Sie nun das Rohr ganz an den Rand. Als nächstes benötigen Sie den kleineren, im Koffer befindlichen, Stab. Mit ihm fixieren Sie das Hochhaus an dem Pfeiler. Schieben Sie ein Holzplättchen in den unteren Schlitz des Rohres und werfen anschließend von oben ein Futterstück hinein. Hiermit können Sie nun schon beginnen.

Praxis

Dieses Denkspiel gestaltet sich schon etwas schwieriger. Die Vorgehensweise können Sie Ihrem Hund gerne einige Male vormachen. Davon profitiert ganz besonders der Typ Skeptiker. Überfordern Sie Ihren Hund nicht und stellen Sie ihm erst nur ein Plättchen zur Verfügung. Lassen Sie Ihren Hund nun gewähren und üben Sie sich in Geduld. Kurz bevor der Hund die Lust verliert, können Sie ihn unterstützen, indem Sie das Plättchen etwas weiter herausziehen. Aber nicht so weit, dass das Futter schon herausfällt. Ein gutes Einfühlungsvermögen des Halters ist hier gefragt. Etwas unterstützen – ja, aber ohne dem Hund die Lösung schon vorwegzunehmen.

Wenn Sie einen Skeptiker zu Hause haben, sollten Sie ggf. eine Decke unter das Hochhaus legen. Er könnte sich sonst über das Geräusch des herausfallenden Plättchens erschrecken.

Profitipp

Hat Ihr Hund verstanden, worum es geht, nehmen Sie das zweite Holzplättchen und stecken es in den oberen Schlitz. Auch jetzt werfen Sie von oben noch ein Futterstück rein.

Stellen Sie einen Becher unter das Hochhaus. Das Futter fällt dann hinein und der Hund muss ihn erst noch umstoßen, bevor er ans Futter gelangt.

Ist der Hund sehr geübt, bauen Sie das Hochhaus so auf, dass die Plättchen nicht in seine Richtung zeigen. Sie werden erstaunt sein, was dann passiert!

Das Katapult

Sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben für Mensch und Hund. Neigen doch die meisten Menschen nun dazu, dem Hund Hinweise wie „Pfötchen“ oder ähnliches zu geben. Dann wäre es jedoch kein Denkspiel, sondern eine Trickkiste. Das ist nicht unser Ziel.

Ziel

Der Hund soll die Fliehkraft nutzen und das Katapult so zu nutzen, dass das Futter herausfliegt. Das kann er durch das Auftreten auf den leeren Teil des Brettes erreichen oder durch das hochhebeln der “kurzen” Seite mit dem Fang. Das schwierigste an dieser Aufgabe ist wohl, dass der Mensch keine Kommandos gibt.

Vorbereitung

Stecken Sie den Stab durch das unterste Loch des Außenpfeilers, fädeln Sie das Katapult auf und führen Sie den Stab durch den andern Pfeiler. Befestigen Sie den Stab mit der Schraube. Der Hund darf sitzen, wo er mag.

Praxis

Legen Sie vor den Augen des Hundes ein Futterstück in den Ring auf dem Katapult. Er darf gerne einmal an dem Ring schnuppern, daran herumkauen oder sich intensiv nur mit dem Ring beschäftigen soll er aber nicht. Ohne Kommentar führen Sie einfach immer wieder Ihre Hand über das Futter. Nimmt er sich zurück, nehmen Sie Ihre Hand, ebenfalls kommentarlos, wieder zum Körper. Kommt Ihr Hund gar nicht weiter, machen Sie es Ihrem Hund vor. Sie könnten ihm das Signal „Pfötchen“ geben, damit er mit der Pfote auf das Brettchen tatscht. Dann wäre es aber Trickdogging und nicht mentales Training! Er soll die Lösung eigenständig herausfinden. Üben Sie sich in Geduld.

Profitipp

Auch hier können Sie einen Korken in die Öffnung stecken. Achten Sie darauf, dass der Hund den Korken direkt wieder herausgibt und sich nicht daran verschluckt.

Hat ihr Hund eine Technik etabliert, bauen Sie das Katapult anders herum auf, bzw. drehen Sie den gesamten Koffer einmal um. Sie werden staunen, wie schwierig es plötzlich für den Hund ist. Gerade A-Typen stoßen hierbei an ihre Grenzen.

Klipp-Klapp

Obwohl diese Funktion ebenfalls mit den Dreiecken erreicht wird, bekommt sie eine eigene Kategorie, da eine vollkommen andere Mechanik dahinter steckt. Ein absolutes Profigerät, bei dem auch erfahrene Hunde so ihre Schwierigkeiten haben.

Ziel

Der Hund soll die versteckten Leckerchen aus dem unteren Dreieck heraus bekommen. Agiert er dabei zu heftig, klappen diese herum und er muss von der anderen Seite arbeiten.

Vorbereitung

Schieben Sie die lange Stange in das mittlere Loch und befestigen Sie diese wie gewohnt. Nun wird es kompliziert. Stecken Sie die kurze Stange in das obere Loch. Bevor Sie nun auch hier ein Drei-eck auffädeln, müssen Sie das untere Dreieck auf den Kopf drehen, so dass die Spitze nach unten zeigt. Auch das obere Dreieck wird kopfüber befestigt.

Praxis

Zu Beginn empfiehlt es sich, nicht wie oben abgebildet zu arbeiten, sondern die Anordnung der Stangen zu tauschen. Das heißt, die lange Stange hält das obere Dreieck, die kurze Stange wird zur Befestigung des unteren Dreiecks genutzt. Nun kann der Hund zu Beginn das obere Dreieck einfach zur Seite schieben. Diese Vorgehensweise ist ihm ja bereits bekannt und er wird zuerst auf diese Möglichkeit der Problemlösung zurückgreifen. Erst später werden die Stangen wie auf dem Bild angeordnet. Auch wenn es für uns optisch kaum einen Unterschied macht, für den Hund ist es ein komplett neues Denkspiel.

Profitipp

Zu Beginn sollte, anders als auf der Abbildung, die obere Stange die lange Stange sein und die untere die kurze. So wird der Hund zu Beginn auf bereits erlerntes zurückgreifen und das obere Dreieck zur Seite schieben. Diese Technik beherrscht er schon von den Dreiecken, die auf dem Boden liegen. Wichtig ist zu berücksichtigen, dass es, auch wenn es für uns langweilig erscheint, wichtig ist, nicht direkt die Stangen zu tauschen. Erst nach einigen Tagen oder Wochen, verändern wir den Aufbau. Der Hund wird überrascht sein, weil seine bisherige Technik nicht mehr zum Erfolg führt. Nun findet Denken statt.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Denkspiel nicht für den eigenständigen Gebrauch durch den Hund gedacht ist. Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt damit spielen. Dieses Denkspielstation stellt viel mehr eine gemeinsame Beschäftigungsform dar. Für einen unsachgemäßen Gebrauch übernehmen wir keine Garantie oder Haftung. Außerdem können vom Hund abgebissene oder gerissene Teile verschluckt und somit lebensbedrohlich für ihn werden!